Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Kopfschuppen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Kopfschuppen
Was sind Kopfschuppen?

Man kann drei Arten von Kopfschuppen unterscheiden: die einfachen Kopfschuppen, die fettigen Kopfschuppen und die Asbestflechte. Manchmal besteht ein Zusammenhang zum seborrhoischen Ekzem. Wenn bei verminderter Talgproduktion die Haut austrocknet oder umgekehrt die Haut fettig wird durch gesteigerte Talgaussonderung, kann dies zu Kopfschuppen führen. Auch Bakterien können Kopfschuppen auslösen, nämlich die Asbestflechte.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Kopfschuppen und der Regeneration der Haut. Die Regeneration der Haut ist ein Zyklus, in dem die Haut immer wieder neue Hautzellen bildet. Wenn Kopfschuppen sich verklumpen und so sichtbar werden, sind sie oft für die Betroffenen eine Belastung. Man kann sie sehen, wenn sie vom Kopf auf den Nacken oder auf die Schultern fallen.

Zur Vorbeugung gegen Schuppen sollte man regelmäßig eine schonende Haarpflege durchführen. Alle Rückstände von Shampoos und anderen Haarpflegemitteln sollte man gründlich auswaschen. Spülungen mit verdünntem Apfelessig machen das wiederholte Auftreten von Kopfschuppen unwahrscheinlicher. Die Ernährung ist von Bedeutung für die Vermeidung von Kopfschuppen. Man sollte viel Vitamin A, E und B zu sich nehmen, ebenso Zink. Genussmittel, Kaffee, Weißmehl und Zucker sind eher ungünstig. Sparsam verwenden sollte man Haarschaum, alkoholische Tinkturen und Haarspray. Das Wetter hat einen Einfluss auf die Erkrankung. Die Luft am Meer tut bei Kopfschuppen gut, ein feuchtes Klima kann fettige Kopfschuppen fördern. Zu trockenen Schuppen kommt es besonders oft im Winter.

Man kann drei Arten von Kopfschuppen unterscheiden: die einfachen Kopfschuppen, die fettigen Kopfschuppen und die Asbestflechte. Manchmal besteht ein Zusammenhang zum seborrhoischen Ekzem. Wenn bei verminderter Talgproduktion die Haut austrocknet oder umgekehrt die Haut fettig wird durch gesteigerte Talgaussonderung, kann dies zu Kopfschuppen führen. Auch Bakterien können Kopfschuppen auslösen, nämlich die Asbestflechte.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Kopfschuppen und der Regeneration der Haut. Die Regeneration der Haut ist ein Zyklus, in dem die Haut immer wieder neue Hautzellen bildet. Wenn Kopfschuppen sich verklumpen und so sichtbar werden, sind sie oft für die Betroffenen eine Belastung. Man kann sie sehen, wenn sie vom Kopf auf den Nacken oder auf die Schultern fallen.

Diagnose Kopfschuppen

Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.

Was sind Kopfschuppen?

Kopfschuppen sind etwas ganz Natürliches und Normales. Alle Menschen verlieren Hautschuppen, auch als Kopfschuppen, und zwar täglich. In manchen Fällen können die Schuppen der Kopfhaut zur Belastung werden. Dies tritt dann ein, wenn die Kopfschuppen übermäßig gebildet werden. Der Grund dafür kann in einer Erkrankung bestehen oder auch Veranlagung sein. Die hellen, weißen Kopfschuppen fallen dann von der Kopfhaut auf die Schultern oder in den Nacken. Auf dunkler Bekleidung heben sich die Kopfschuppen besonders ab. So können die Mitmenschen die Erkrankung sofort sehen. Dies ist vielen von Kopfschuppen Betroffenen unangenehm.

Die Regeneration der Hautzellen

In einem regelmäßigen Zyklus bilden sich am ganzen Körper neue Hautzellen. Dieser Prozess kann sich mit fortschreitendem Alter verlangsamen. Ebenso werden am ganzen Körper Hautzellen, die abgestorben sind, abgestoßen. Auch auf die Kopfhaut trifft dies zu. Diese Hautzellen sind so klein, dass sie im Grunde für das menschliche Auge unsichtbar sind. Wenn sich diese Hautzellen aber zu „Klumpen“ von 100 bis 1.000 Hautzellen zusammenschließen, werden die Kopfschuppen sichtbar. Darüber hinaus kann der Prozess der Zellbildung beschleunigt sein.

Die Zellbildung besteht im Wesentlichen aus der Zellteilung: Aus einer Zelle werden zwei. Diese Zellteilung kann durch bestimmte äußere Reize schneller werden. Auch die Austrocknung der Kopfhaut kann hierfür ursächlich sein, ebenso ein Pilzbefall der Kopfhaut. Dadurch können verstärkt Kopfschuppen auftreten. Die Patienten leiden nicht nur unter den sichtbaren Kopfschuppen, sondern auch unter Juckreiz der Kopfhaut. Es liegt also eine falsche Desquamation vor, d. h. eine falsche Abschuppung der Haut. Dabei können z. B. Berührungen als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden.

Verschiedene Formen von Kopfschuppen

Man unterscheidet folgende Formen von Kopfschuppen:

  • einfache Kopfschuppen (Pityriasis simplex capitis)
  • fettige Kopfschuppen (Pityriasis steatoides)
  • Asbestflechte (Pityriasis amiantacea)

Zwischen Kopfschuppen und dem seborrhoischen Kopfhautekzem besteht oft ein fließender Übergang. Das seborrhoische Ekzem ist ein Hautauschlag, der meist im Gesicht oder auf der Kopfhaut auftritt und mit Schuppungen verbunden sein kann. Die einfachen Kopfschuppen zeigen sich oft bei Sebostase, also einer Austrocknung der Haut durch verminderte Absonderung von Talg. Auslöser können auch austrocknende Shampoos oder zu häufiges Haarewaschen sein. Dann sieht man meist trockene Kopfschuppen, die kleieförmig sind. Fettige Kopfschuppen sind häufig ein Phänomen bei vermehrter Talgproduktion und fettiger Kopfhaut. Manchmal können sie auf unzureichende Reinlichkeit zurückgehen. Dabei finden sich seborrhoische Areale auf der Kopfhaut, die rötlich aussehen, oft an der Stirnhaargrenze, in den Gehörgängen oder an den Augenbrauen. Auf diesen Arealen treten die Kopfschuppen auf. Unter Asbestflechte versteht man großflächige, festhaftende Schuppen in den Haaren. Der Auslöser ist hier eine Bakterienart.

Fedor Singer

11. Juni 2019
Grindflechte ist eine sehr ansteckende bakterielle Hauterkrankung, die mit entzündlichen und juckenden Hautveränderungen einhergeht.
  
05. Juni 2019
Bei der Auswahl der Pflegeprodukte sollten Menschen mit Psoriasis darauf achten, nach Möglichkeit auf Duft- und Konservierungsstoffe zu verzichten.
  
03. Juni 2019
Neben den Hautrötungen ist es vor allem der Juckreiz, der es Kindern mit Urtikaria schwer macht. Eltern sollten darauf achten, dass die Kinder sich nicht wund kratzen.
  
22. Mai 2019
Neben der Verwendung von Antitranspiranten kann zur Therapie einer Hyperhidrose u. a. Botulinumtoxin oder eine Leitungswasseriontophorese eingesetzt werden.
  
20. Mai 2019
Stress kann die Symptome einer Psoriasis verschlimmern oder sogar einen akuten Schub auslösen. Man sollte daher Stressauslöser identifizieren und Stress abbauen.