Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Kopfschuppen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Kopfschuppen

Links zu Kopfschuppen

Deutsche Dermatologische Gesellschaft
www.derma.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
www.daab.de

Psoriasis-Netz
www.psoriasis-netz.de

Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV)
www.oegdv.at

09. September 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten darauf achten, beim Sonnenschutz eine Creme zu verwenden, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist.
  
02. September 2019
Da die Hautveränderungen bei Psoriasis häufig auch an sichtbaren Hautstellen auftreten, kann dies Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen haben.
  
28. August 2019
Stress und Übergewicht sind zwei Faktoren, die einen Psoriasis-Schub begünstigen können. Auch das Köbner-Phänomen kann zu Schüben führen.
  
26. August 2019
Menschen mit Psoriais sollten rückfettende Reinigungsprodukte und wasserhaltige Lotionen zur Pflege ihrer Haut verwenden.
  
22. August 2019
Bei Psoriasis kann sich eine Rehabilitation anbieten, z. B. weil Rehakliniken meist an Orten mit einem allergenarmen Reizklima gelegen sind.
  
Diagnose Kopfschuppen

Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.

Therapie Kopfschuppen

Bei Kopfschuppen bieten sich zur Therapie Anti-Schuppen-Shampoos an. Dies gilt vor allem bei fettigen Kopfschuppen. Ebenso sind bei fettigen Kopfschuppen oft pilzhemmende Substanzen (Antimykotika) sinnvoll. Wenn man eher zu trockenen Schuppen neigt, sollte man sich für ein mildes Shampoo ohne reizende oder austrocknende Wirkstoffe entscheiden. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise sind wichtig, auch bei Schuppen. Meiden sollte man unter anderem scharfe Kämme, zu häufige Verwendung von Haarfärbemitteln, allergenen Kosmetika, Mitteln für Dauerwellen. Wenn eine Hauterkrankung ursächlich für die Schuppen ist, sollte man in erster Linie diese therapieren. Es kann sich dabei z. B. um eine Schuppenflechte, ein Ekzem oder eine Asbestflechte handeln.

Zur Vorbeugung gegen Schuppen sollte man regelmäßig eine schonende Haarpflege durchführen. Alle Rückstände von Shampoos und anderen Haarpflegemitteln sollte man gründlich auswaschen. Spülungen mit verdünntem Apfelessig machen das wiederholte Auftreten von Kopfschuppen unwahrscheinlicher. Die Ernährung ist von Bedeutung für die Vermeidung von Kopfschuppen. Man sollte viel Vitamin A, E und B zu sich nehmen, ebenso Zink. Genussmittel, Kaffee, Weißmehl und Zucker sind eher ungünstig. Sparsam verwenden sollte man Haarschaum, alkoholische Tinkturen und Haarspray. Das Wetter hat einen Einfluss auf die Erkrankung. Die Luft am Meer tut bei Kopfschuppen gut, ein feuchtes Klima kann fettige Kopfschuppen fördern. Zu trockenen Schuppen kommt es besonders oft im Winter.