Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Kopfschuppen

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Kopfschuppen
Diagnose von Kopfschuppen

Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.

Diagnose von Kopfschuppen

Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese)

Zur Diagnose der Kopfschuppen und zur genauen Klärung der Krankheitsursache gehören verschiedene Aspekte. Zunächst wird der Arzt eine gründliche Anamnese, also eine Befragung des Patienten vornehmen. Ihn wird zur Diagnose von Kopfschuppen interessieren, wie lange die Beschwerden vorhanden sind und ob Juckreiz besteht. Dann wird er zur weiteren Diagnose von Kopfschuppen das familiäre und soziale Umfeld betrachten. Es ist z. B. von Bedeutung, ob es für bestimmte Hauterkrankungen eine familiäre Häufung gibt. Haustiere können Überträger von z. B. Pilzen sein oder Allergien auslösen. Auch der Genuss bestimmter Lebensmittel wird bei Kopfschuppen hinterfragt. Man kann die Inhaltsstoffe von Haarshampoos und -pflegemitteln auf austrocknende oder reizende Substanzen hin überprüfen. Auch allergene Stoffe (also Allergie auslösende Stoffe) können in Pflegemitteln enthalten sein.

Klinische Untersuchung zur Diagnose von Kopfschuppen

Des Weiteren wird der Arzt zur Diagnose von Kopfschuppen eine klinische Untersuchung vornehmen, d. h., er wird die betroffenen Areale genau anschauen und einschätzen. Er kann feststellen, ob die Haut zu fettig oder zu trocken ist. Wenn sich die typischen Schuppen auf geröteter Haut finden, kann man eine Dermatitis diagnostizieren, also eine entzündliche Reaktion der Haut. Diese ist meist geschwollen und juckt. Alle Veränderungen der Haut werden beachtet, weil sie zur Diagnose von Kopfschuppen Hinweise auf andere Krankheiten geben können. Ferner wird beachtet, ob es frühere Erkrankungen gibt, ob eine Schwangerschaft besteht oder ob der Patient in letzter Zeit Stress oder psychischen Belastungen ausgesetzt war. Von kürzlich überstandenen Operationen sollte man dem Arzt auch berichten.

Weitere Untersuchungen zur Diagnose von Kopfschuppen

Neben einer gründlichen Betrachtung der Kopfhaut und der Haare kann der Arzt eine umfassende Labordiagnostik in Erwägung ziehen. Nach einer Blutabnahme kann bei Kopfschuppen ein sogenanntes Differenzialblutbild erfolgen. Auch eine feingewebliche Untersuchung ist zur Diagnose von Kopfschuppen möglich. Für eine solche Histopathologie wird zunächst unter lokaler Betäubung eine Gewebeprobe entnommen. Eine solche Entnahme einer Gewebeprobe nennt man auch Biopsie. Diese Probe wird dann untersucht.

Gegebenenfalls kann man zur Diagnose von Kopfschuppen Pilze mikroskopisch nachweisen. Ein seborrhoisches Ekzem und andere Erkrankungen der Haut lassen sich ebenfalls anhand von spezifischen Veränderungen im Gewebe mikroskopisch feststellen. Bei Verdacht auf allergische Reaktionen unternimmt man eine umfassende Allergie-Diagnostik. So kann man genau feststellen, welcher der allergene Stoff ist. Wenn der Arzt eine Kleinpilzflechte als Ursache vermutet, entnimmt er zur Diagnose der Kopfschuppen einige Hautschuppen mit einem Tesafilmstreifen. Diese kann er dann labortechnisch auf bestimmte Erreger, in diesem Fall einen Hefepilz, untersuchen lassen.

Fedor Singer

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Bei manchen Betroffenen werden die Kopfschuppen zur Last, vor allem, wenn sie deutlich zu sehen sind. Grund für die Entstehung von Kopfschuppen ist eine gestörte Bildung und Abstoßung von Hautzellen. Meist ist die Bildung der Hautzellen beschleunigt, ebenso der Zyklus, in dem die Regeneration der Haut stattfindet. In den meisten Fällen ist entweder eine trockene Haut ursächlich für die Kopfschuppen (trockene Kopfschuppen), oder eine fettige Kopfhaut (fettige Kopfschuppen). Bestimmte Hautpilze können sich bei fettiger Haut sehr gut vermehren, da sie sich von dem Talg ernähren. Shampoos und andere Haarpflegeprodukte, die die Haut austrocknen oder reizen, können ebenso die Ursache für die Entstehung von Kopfschuppen sein. Darüber hinaus gibt es Hauterkrankungen, die Kopfschuppen auslösen können.

Therapie Kopfschuppen

Bei Kopfschuppen bieten sich zur Therapie Anti-Schuppen-Shampoos an. Dies gilt vor allem bei fettigen Kopfschuppen. Ebenso sind bei fettigen Kopfschuppen oft pilzhemmende Substanzen (Antimykotika) sinnvoll. Wenn man eher zu trockenen Schuppen neigt, sollte man sich für ein mildes Shampoo ohne reizende oder austrocknende Wirkstoffe entscheiden. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise sind wichtig, auch bei Schuppen. Meiden sollte man unter anderem scharfe Kämme, zu häufige Verwendung von Haarfärbemitteln, allergenen Kosmetika, Mitteln für Dauerwellen. Wenn eine Hauterkrankung ursächlich für die Schuppen ist, sollte man in erster Linie diese therapieren. Es kann sich dabei z. B. um eine Schuppenflechte, ein Ekzem oder eine Asbestflechte handeln.

Diagnose Kopfschuppen

Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.