Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Kopfschuppen

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Kopfschuppen
Wissenswertes über Kopfschuppen

Zur Vorbeugung gegen Schuppen sollte man regelmäßig eine schonende Haarpflege durchführen. Alle Rückstände von Shampoos und anderen Haarpflegemitteln sollte man gründlich auswaschen. Spülungen mit verdünntem Apfelessig machen das wiederholte Auftreten von Kopfschuppen unwahrscheinlicher. Die Ernährung ist von Bedeutung für die Vermeidung von Kopfschuppen. Man sollte viel Vitamin A, E und B zu sich nehmen, ebenso Zink. Genussmittel, Kaffee, Weißmehl und Zucker sind eher ungünstig. Sparsam verwenden sollte man Haarschaum, alkoholische Tinkturen und Haarspray. Das Wetter hat einen Einfluss auf die Erkrankung. Die Luft am Meer tut bei Kopfschuppen gut, ein feuchtes Klima kann fettige Kopfschuppen fördern. Zu trockenen Schuppen kommt es besonders oft im Winter.

Wissenswertes über Kopfschuppen

Vorbeugung gegen Kopfschuppen

Eine gewisse Vorbeugung gegen Kopfschuppen ist durchaus möglich. Die Haarpflege sollte sanft und schonend sein. Bei trockener Kopfhaut sollten Haarwäschen nicht zu oft erfolgen. Stoffe, die die Kopfhaut reizen, sollten zur Vorbeugung gegen Kopfschuppen vermieden werden. Vor allem mit Dauerwellenpräparaten und Haarfärbemitteln sollte man immer wieder pausieren, um Schuppen nicht entstehen zu lassen. Ph-neutrale Shampoos können die Bildung von Kopfschuppen verhindern. Alle Rückstände von Shampoos etc. sollte man gründlich ausspülen. Zur Vorbeugung gegen Kopfschuppen sind auch Spülungen mit verdünntem Apfelessig geeignet. Damit kein seborrhoisches Ekzem entsteht, kann man fettarme Cremes benutzen, die eventuell zusätzlich Harnstoff oder Salizylsäure enthalten. Auch Stress, Verspannungen und Unruhe sollten zur Vorbeugung gegen Kopfschuppen abgebaut werden: Hier eignen sich z B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenes Training.

Was hat das Wetter mit Kopfschuppen zu tun?

Trockene Kopfschuppen zeigen sich vor allem im Winter. Denn in dieser Jahreszeit halten sich die Menschen weitgehend in beheizten Räumen mit trockener Luft auf. Ein Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit kann die Entstehung von fettigen Kopfschuppen fördern. Auch verschiedene Pilze, wie z. B. der Hefepilz, können sich bei feuchter Luft auf der Kopfhaut optimal vermehren und ausweiten. Die Luft am Meer hingegen ist für Menschen mit Kopfschuppen hervorragend geeignet. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Sonneneinstrahlung und in der salzhaltigen Luft.

Welche Maßnahmen helfen bei trockenen Kopfschuppen?

Menschen, die eine eher trockene Haut haben, haben meist auch eine trockene Kopfhaut. Wenn man dann noch täglich die Haare wäscht, fördert dies die Austrocknung der Haut zusätzlich. Problematisch ist bei trockenen Kopfschuppen auch das Waschen mit zu heißem Wasser, lauwarmes Wasser ist besser geeignet. Hitze ist bei trockenen Kopfschuppen zu vermeiden, dies gilt auch für heißes Föhnen. Ferner gilt, dass kosmetische Produkte wie Haarspray, alkoholhaltige Tinkturen und Frisierschaum die Kopfhaut ebenfalls austrocknen können. So verringern sich die körpereigenen Lipide (Fette) und es kommt schneller zu trockenen Kopfschuppen.

Ernährung bei Kopfschuppen

Die Ernährung der von Kopfschuppen Betroffenen ist von Bedeutung. Besonders wenig sollte man verzehren:

  • Zucker und Weißmehl
  • Genussmittel wie z. B. Alkohol
  • Kaffee

Ratsam sind stattdessen Lebensmittel, die…

  • viel Vitamin A enthalten: Karotten, Obst etc.
  • viel Vitamin E enthalten: Pflanzenöle, Nüsse etc.
  • viel Vitamin B enthalten: Vollkornprodukte
  • viel Zink enthalten: Fleisch, Milch, Milchprodukte, Getreide, Eier, Nüsse etc.

Fedor Singer

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Diagnose Kopfschuppen

Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.

Zur Vorbeugung gegen Schuppen sollte man regelmäßig eine schonende Haarpflege durchführen. Alle Rückstände von Shampoos und anderen Haarpflegemitteln sollte man gründlich auswaschen. Spülungen mit verdünntem Apfelessig machen das wiederholte Auftreten von Kopfschuppen unwahrscheinlicher. Die Ernährung ist von Bedeutung für die Vermeidung von Kopfschuppen. Man sollte viel Vitamin A, E und B zu sich nehmen, ebenso Zink. Genussmittel, Kaffee, Weißmehl und Zucker sind eher ungünstig. Sparsam verwenden sollte man Haarschaum, alkoholische Tinkturen und Haarspray. Das Wetter hat einen Einfluss auf die Erkrankung. Die Luft am Meer tut bei Kopfschuppen gut, ein feuchtes Klima kann fettige Kopfschuppen fördern. Zu trockenen Schuppen kommt es besonders oft im Winter.

Man kann drei Arten von Kopfschuppen unterscheiden: die einfachen Kopfschuppen, die fettigen Kopfschuppen und die Asbestflechte. Manchmal besteht ein Zusammenhang zum seborrhoischen Ekzem. Wenn bei verminderter Talgproduktion die Haut austrocknet oder umgekehrt die Haut fettig wird durch gesteigerte Talgaussonderung, kann dies zu Kopfschuppen führen. Auch Bakterien können Kopfschuppen auslösen, nämlich die Asbestflechte.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Kopfschuppen und der Regeneration der Haut. Die Regeneration der Haut ist ein Zyklus, in dem die Haut immer wieder neue Hautzellen bildet. Wenn Kopfschuppen sich verklumpen und so sichtbar werden, sind sie oft für die Betroffenen eine Belastung. Man kann sie sehen, wenn sie vom Kopf auf den Nacken oder auf die Schultern fallen.